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Unbedingt die Stoßdämpfer beim Frühjahrscheck mitprüfen lassen!


Frühlingsgefühle: Sie haben ein Date – mit ihrer Werkstatt

Bei Sicherheit im Fahrzeug denken die meisten Autofahrer an Sicherheitsgurte, Reifen oder Bremsen. Ebenso wichtig für die Sicherheit im Auto sind die Stoßdämpfer, die als stille Helfer von vielen unbeachtet ihre Arbeit verrichten. In der Mängelstatistik der DEKRA sind defekte Fahrwerke mit rund 20 Prozent hinter Bremsen und Reifen die dritthäufigste technische Unfallursache. Beim Fahren mit verschlissenen Stoßdämpfern setzen Autofahrer ihre eigene Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer aufs Spiel. Das gilt besonders jetzt, wo die Straßen nach der langen Kälte von Schlaglöchern und Rissen durchzogen sind. Leider bieten viele Werkstätten die Überprüfung der Stoßdämpfer nicht standardmäßig im Frühjahrscheck an. Deswegen empfehlen die Stoßdämpfer-Experten von BILSTEIN: Achten Sie als Autofahrer selbst darauf, dass die Werkstatt die Stoßdämpfer beim Frühjahrscheck mit überprüft!

Schlaglöcher in der Größe kleiner Vulkankrater und häufige Regenfälle – so sieht das Frühjahr 2011 auf Deutschlands Straßen oftmals aus. Mit intakten Stoßdämpfern ist das kein Problem. Doch wehe dem, der mit verschlissenen Stoßdämpfern unterwegs ist. Für ihn kann es ein böses Frühlingserwachen geben. Abgenutzte Stoßdämpfer mindern sowohl den Fahrkomfort als auch die Fahrsicherheit, da die Reifen leichter an Bodenhaftung verlieren. „Bei Kurvenfahrten oder Ausweichmanövern bricht das Fahrzeug viel eher aus und der Bremsweg verlängert sich – bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h um etwa zwei bis drei Meter. Und der gefürchtete Aquaplaning-Effekt setzt viel früher ein“, erklärt ein Fahrzeugsachverständiger des TÜV Rheinland die Gefahren defekter Stoßdämpfer. Frühjahrsphänomene wie schlechte Fahrbahnoberflächen, heftige Seitenwinde oder regennasse Fahrbahnen können diese negativen Effekte noch verstärken.

Doch im Gegensatz zu verschlissenen Reifen lassen sich abgenutzte Stoßdämpfer von Laien nur schwer erkennen. Das liegt daran, dass sich die entscheidenden Abnutzungsprozesse im Inneren des Dämpfers abspielen. Ähnlich wie bei langsam schwächer werdendem Gehör fällt dem Autofahrer die unzureichende Funktionsfähigkeit seiner Stoßdämpfer oft zu spät auf. Deshalb sollte man die Stoßdämpfer regelmäßig vom Fachmann in der Werkstatt prüfen lassen.

„Gerade ein Radwechsel wie beim Frühjahrscheck ist eine gute Gelegenheit, um alle Bauteile des Fahrwerks auf ihre volle Funktionsfähigkeit checken zu lassen. Da die Räder ohnehin abgenommen werden und die Stoßdämpfer in regelmäßigen Abständen getestet werden sollten, ist deren Überprüfung im Rahmen des Frühjahrschecks eine kosteneffiziente Lösung für den Autofahrer. Für wenige Euro erhält der Autofahrer ein deutliches Plus an Sicherheit“, meint Frank Hansen, Leiter der BILSTEIN-Werkstatt in Ennepetal.

Hintergrundinformation für die Redaktion:

StoßdämpferDer Verschleißprozess wird deutlich, wenn man in das Innenleben der Dämpfer schaut und einen defekten (Abbildung A) mit einem intakten Einrohr-Gasdruck-Stoßdämpfer (Abbildung B) vergleicht. In intaktem Zustand strömt das Öl kontrolliert durch genau definierte Ventildurchgänge im Arbeitskolben und der Stoßdämpfer liefert jederzeit optimale Dämpfkraft (vgl. Lupenansicht B). Ist das Dämpferrohr oder die Kolbenfolie hingegen verschlissen, strömt zusätzlich Öl seitlich am Arbeitskolben vorbei (vgl. Lupenansicht A). Durch den verringerten Öldruck lässt die Dämpfkraft nach.

Technische Mängel in Zahlen: Mit etwa acht Millionen Fahrzeugen sind dem TÜV zufolge seit letztem Jahr wieder mehr Autos in schlechtem technischem Zustand auf deutschen Straßen unterwegs. Wie aus dem jüngsten Report des Verbandes der Technischen Überwachungsvereine (VdTÜV) hervorgeht, hat fast jedes fünfte zugelassene Auto in Deutschland erhebliche Mängel. Für den Report wertete der VdTÜV rund 7,3 Millionen Ergebnisse von Hauptuntersuchungen aus dem Zeitraum Juli 2009 bis Juni 2010 aus. Bei den von der DEKRA untersuchten Unfallfahrzeugen wiesen sogar durchschnittlich 36 Prozent gravierende technische Mängel auf. Beanstandungen am Fahrwerk wurden bei etwa 15 Prozent der Fahrzeuge festgestellt. Das gilt besonders für ältere Modelle, deren Halter notwendige Wartungen und Reparaturarbeiten häufig vernachlässigen.

www.bilstein.de

BILSTEIN- Presseinformation

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